14.
Mai. 2012

UdL Digital Talk mit Daniel Bahr

Das Interesse an Gesundheitsthemen ist keine Frage des Alters? Das belegt der aktuelle Wirbel um das Thema E-Health quer durch alle Altersschichten: Auf der letzten republica gab es eine große Diskussion zum Thema E-Health und die aktuelle Ausgabe der Business Punk widmet dem Test von medizinischen Selbst-Monitoring-Systemen ganze sieben Seiten.

Passend, dass der nächste UdL Digital Talk das Thema aufgreift: Am 23. Mai 2012 diskutieren Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und Daniel Nathrath, Geschäftsführer von medX unter der Moderation von Cherno Jobatey zu der Frage „Was ist dran, an der mobilen Medizin?“.

Demokratisierung von Wissen

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr

Rating-Portale, die Ärzte bewerten, Communities, in denen sich Menschen zusammenfinden, um über Krankheiten zu diskutieren oder der Ersatz medizinischer Geräte durch Apps – Patienten übernehmen immer mehr Eigenverantwortung und behandeln sich zunehmend selbst. Der mündige Bürger wird in Zukunft verstärkt Selbstdiagnosen einsetzen, seinen Körper mit Hilfe von Smartphone-Apps kontrollieren oder sich für seine DNA-Analyse interessieren. Führt die Demokratisierung des Wissens zur Emanzipation des Patienten vom Arzt und schwächt dessen Status als Halbgott in Weiß? Oder wächst seine Bedeutung sogar als kompetenter Navigator?

Gleichzeitig nutzen auch Kliniken und Ärzte die zunehmende Vernetzung. Sei es die Möglichkeit, via Internet den Hausarzt zu besuchen oder Rezepte online zu bestellen, Crowdfunding von Kliniken, Crowd Insurances im Hinblick auf Versicherungssysteme 2.0 oder Crowd Publishing von Fachliteratur.

E-Health: Chancen und Risiken

Was aber sind Chancen, was Risiken der tausend Entwicklungen, die aktuell unter dem Begriff E-Health zusammengefasst werden? Und: Wer profitiert von E-Health? Sind es die Patienten? Oder die Ärzte? Beide? Oder lediglich Dritte? Was passiert mit dem Datenschutz, wenn medizinische Befunde hin- und hergeschickt werden? Wie kann die Datenhoheit des Patienten gewahrt bleiben?

Medienkompetenz als Voraussetzung

Daniel Nathrath, Geschäftsführer von medX

Sollten – bevor über die technischen Neuerungen gesprochen wird – nicht die Grundvoraussetzungen erfüllt sein? Dann reden wir über das vieldiskutierte Wort der Medienkompetenz: Was passiert, wenn nur Digital Natives Zugang zu technischen Hilfen haben? Sind es nicht gerade Alte, Kranke, Unvermögende, denen sich hier die größten Chancen auftun? Es herrscht Bedarf an Schulung und Information – sowohl bei Konsumenten, Patienten und Leistungserbringern. Aber: Wer ist hier in der Pflicht?

Der UdL Digital Talk findet im BASE_camp (Mittelstraße 51-53) statt. Anmelden kann man sich über facebook oder Xing. Der Einlass beginnt um 18:30 Uhr, der Eintritt ist wie immer kostenlos.

11.
Mai. 2012

Essen im BASE_camp: Individuelle Salate

Nur gut genährt lässt es sich gut arbeiten. Deswegen setzen wir im BASE_camp auf frische und individuelle Salate.

Wir haben lange recherchiert, geforscht und gesucht, es ist uns leider nicht gelungen, herauszufinden, wie man folgende Zahl ausspricht: 387222917687753526751056595901218816. Was es damit auf sich hat? Ganz einfach: Es gibt 387222917687753526751056595901218816 verschiedene Möglichkeiten, einen Salat im BASE_camp zu bestellen. Um zu illustrieren, wie immens diese Zahl ist: Die Wahrscheinlichkeit höher, einen Sechser im Lotto zu gewinnen (knapp 1:14 Millionen) oder mit dem Flugzeug abzustürzen (gut 1:3 Millionen), ist höher als dass zwei Personen haargenau den gleichen Salat im BASE_camp bestellen.

Frisch und günstig

Die Marke BASE steht für Individualität und das Befriedigen individueller Bedürfnisse durch ein flexibles und innovatives Tarifsystem. Diese Gedanken haben wir in das neue BASE_camp übertragen. Fortan gibt es um die Mittagszeit (12.00 bis 14.00 Uhr) Salate im BASE_camp. Diese werden nicht nur frisch sondern vor allem auch für jeden Kunden individuell zubereitet. Mithilfe eines Bestellzettels kann jeder Kunde angeben, welche Zutaten und welches Dressing zubereitet werden sollen. So wird gewährleistet, dass jeder Salat schmeckt – weil eben Geschmäcker unterschiedlich sind. Wie Menschen auch. Vieltelefonierer können bei BASE mehrere Flatrates buchen, Wenigtelefonierern hingegen reichen die Basics. Wer großen Hunger hat, kann seinem Salat ein Bio-Ei, Lachs, Garnelen, oder auch Tofu hinzufügen. Wer kleinen Hunger hat, setzt auf die Basics zum unschlagbar günstigen Preis von 4,30 Euro.

Wer über alle Events im BASE_camp auf dem Laufenden bleiben möchte, sollte Fan auf facebook werden.

10.
Mai. 2012

Bester Kaffee im BASE_camp

Welcher Kaffee passt zu dir?

Die Welt wird mobil, Arbeiten von überall her möglich. Mit dem BASE_camp hat Berlin einen neuen Co-Working Space bekommen. Elementarer Bestandteil eines Arbeitsplatzes – egal ob fest oder temporär – ist nach herrschender Meinung guter Kaffee.

Deswegen wollen wir diesen hier in allen Facetten beleuchten und unter die Lupe nehmen. Angeboten wird er – wie auch schon im altem BASE_camp – von unserem Kaffeepartner Mokador.

Individueller Kaffee

Hände hoch: Wer kennt etwa den Unterschied zwischen einem Milchkaffee und einem Latte Macchiato?! Wer weiß, worin sich ein Cappuccino von einem Café Latte unterscheidet? Um bei der mitunter schwierigen Kaffeeauswahl zu helfen, haben wir für eine Entscheidungshilfe zusammengestellt, mit der jeder seinen für sich perfekten Kaffee in wenigen Schritten aussuchen und bestellen kann: Im BASE_camp hängt eine Grafik, die zur richtigen Entscheidung für den ganz individuellen Geschmack bei der Bestellung verhilft.

Nach wie vor kann natürlich auch am Tresen nach Rat gefragt werden. Hier gibt es nicht nur kompetente Tipps, sondern auch Kaffeekunst.

Mit 10stamps-App sparen

"Kaffeekunst"

Und das Beste: Stammgäste können sparen! Das ermöglichen wir im neuem BASE_camp nicht über lästige Gutscheinkarten, die die Geldbörse immer dicker werden lassen, sondern über die kostenlose App 10stamps. Wie geht das? Einfach die App herunterladen, nach der Bestellung den QR-Code, den das Personal bereitstellt, einscannen und einen digitalen Stepel erhalten.  Bei zehn dieser Stempel gibt es den nächsten Kaffee dann gratis!

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10.
Mai. 2012

Seniorinnen und Senioren entdecken das mobile Internet

Die Übergabe der BASE Tabs

Die Übergabe der BASE Tabs

Am 7. Mai war das BASE_camp wieder einmal Veranstaltungsfläche für eine etwas andere Begegnung. Zusammengekommen waren Vertreter der E-Plus Gruppe, der Stiftung Digitale Chancen sowie der Seniorinnen und Senioren zweier Berliner Einrichtungen, um den Startschuss für ein neues Projekt der E-Plus Gruppe fallen zu lassen.

Senioren treffen auf das BASE Tab

Den Vertretern des SeniorenComputerClub Berlin Mitte (SCC) und dem Nachbarschaftsheim Schöneberg wurden von der E-Plus Gruppe mit Unterstützung der Stiftung Digitale Chancen BASE Tabs überreicht. Bei den kooperierenden Berliner Einrichtungen handelt es sich um zwei aus unterschiedlichen Städten Deutschlands, die für das Projekt ausgewählt wurden.

E-Plus möchte durch die Aktion „BASE Tabs für Seniorinnen und Senioren“ auch die ältere Generation ansprechen und diese mit dem BASE Tab an das mobile Internet heranführen.

An den vier Standorten Berlin, Bremen, Düsseldorf und Ulm werden deshalb bis zum Frühjahr 2013 in Senioreneinrichtungen rund 100 ältere Menschen das BASE Tab erproben und den Mitarbeitenden der Stiftung sowie der E-Plus Gruppe von ihren Erfahrungen berichten. Die Geräte werden samt Mobilfunkkarte für zwölf Monate kostenlos durch E-Plus zur Verfügung gestellt.

Tablet PC als Einstiegsgerät

Das neue Projekt war erstmals beim Deutschen Seniorentag von der Stiftung Digitale Chancen einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt worden und ist bereits hier bei den Besucherinnen und Besuchern auf reges Interesse gestoßen.

Auch bei der Übergabe an die beiden Berliner Einrichtungen am Montag präsentierten E-Plus und die Stiftung Digitale Chancen den Seniorinnen und Senioren das BASE Tab und erläuterten, wie im Rahmen des Projektes in den nächsten zwölf Monaten ältere Menschen mit dem Gerät vertraut gemacht und an das mobile Internet herangeführt werden.

Bereits nach den ersten Versuchen mit den BASE Tabs das mobile Internet zu nutzen, stieß das kleine und handliche Gerät bei den Anwesenden des SeniorenComputerClubs Mitte und des Nachbarschaftsheims Schöneberg auf Begeisterung und großes Interesse. Die Möglichkeit das Gerät gleichzeitig als Mobiltelefon und Computer zum ‘in die Tasche stecken’ zu nutzen, mit dem man E-Mails schreiben, schriftliche Notizen festhalten und Webseiten aufrufen kann, wurde von den Seniorinnen und Senioren besonders positiv aufgenommen.

„Es gibt Hinweise, dass ein Tablet PC für Menschen, die bisher keine Erfahrungen mit PC und Internet haben, den Einstieg erleichtert. Wir möchten mit dem Projekt herausfinden, ob zum Beispiel Probleme der Auge-Hand-Koordination, die für ältere Menschen häufig bei der Nutzung von Maus und Tastatur auftreten, so vermieden werden können“, so die Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Chancen, Jutta Croll.

Der SeniorenComputerClub Berlin Mitte kündigte daher an, die BASE Tabs in die eigene Sommerakademie zu integrieren und auch weniger computeraffinen Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit zu eröffnen, die Chancen des Internet kennen zu lernen ohne sich mühsam an die Bedienung eines Computers gewöhnen zu müssen.

Vorteile mobiler Kommunikation für alle gesellschaftlichen Gruppen

Die E-Plus Gruppe möchte allen Bevölkerungsgruppen die Möglichkeiten eröffnen, die Vorteile mobiler Kommunikation kennenzulernen. Wir freuen uns, daher dass die Stiftung Digitale Chancen uns bei dem Projekt unterstützt und hoffen auf eine rege Nutzung der BASE Tabs in den ausgewählten Einrichtungen.

Fotos von der Veranstaltung findet man auf flickr.

09.
Mai. 2012

Bundesnetzagentur veröffentlicht Jahresbericht 2011 – Wettbewerb, Verbraucherschutz und attraktive Infrastrukturinvestitionen sind Ziele für die Zukunft

Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur

Die Bundesnetzagentur hat in der vergangenen Woche ihren Bericht für das Jahr 2011 vorgelegt. “Auch für die zukünftige Arbeit der Bundesnetzagentur wird das bewährte Zieldreieck gelten: Wettbewerb fördern, Verbraucherschutz gewährleisten und Infrastrukturinvestitionen attraktiv machen“, erklärte der neue Präsident der Bundesnetzagentur Jochen Homann.

Insbesondere der von der Politik geforderte beschleunInfrastrukturen – zu dem auch die Breitbandversorgung gehört – verlange attraktive Investitionsbedingungen und sei nicht kostenlos zu haben.

Besonders die Entwicklung des Internets und die rasant steigende Datenübertragung erfordern weitere Investitionen in den Netzausbau – wer hier nicht in leistungsfähige Netze investiert, kann in diesem Marktumfeld schnell auf der Strecke bleiben. „Hier wird auch ganz deutlich: Der Wettbewerb zwischen den verschiedenen Telekommunikationsnetzen führt zu bemerkenswerten Beschleunigungsimpulsen”, betonte Homann.

Die Entwicklungen im Mobilfunkmarkt sind erfreulich: Zwar hat sich das Wachstum der Teilnehmerzahlen in den vergangenen Jahren insgesamt verlangsamt. Der Zuwachs betrug von Ende 2008 bis Ende 2011 knapp sieben Mio. SIM-Karten, verglichen mit einem Wachstum von knapp 28 Mio. Karten zwischen 2005 und 2008. Im letzten Jahr stieg die Teilnehmerzahl aber wieder deutlich auf mittlerweile über 114 Mio. Teilnehmer an (2010: rund 109 Mio. Teilnehmer).

Während der Telefonverkehr im Festnetz zurückgeht, nimmt er im Mobilfunk weiter zu. Das abgehende Sprachverkehrsvolumen betrug im Jahr 2010 noch ca. 102 Mrd. Minuten. 2011 erhöhte es sich um ca. fünf Prozent auf 107 Mrd. Minuten. Die Zahlen bestätigen die beständig voranschreitende Substitution des Festnetzes durch den Mobilfunk. Im internationalen Vergleich ist die Quote in Deutschland gleichwohl noch unterdurchschnittlich. Hierzulande besteht also noch weiteres Potential für die Substitution von Fest- durch Mobilfunknetzanschlüsse. Vor diesem Hintergrund sieht sich die E-Plus Gruppe in ihrem Fokus auf eine Mobile-Only Strategie bestätigt.

Durch attraktive Angebote, wie die die Möglichkeit, auch im Mobilfunk über eine Festnetznummer erreichbar zu sein, werden immer mehr Menschen auf einen gesonderten Festnetzanschluss verzichten. Zudem trägt die zunehmende Verbreitung von Smartphones und Zweitgeräten, wie Surf-Sticks und Tablet-PCs zu steigenden Teilnehmerzahlen bei. 2011 wurden erstmals mehr Smartphones als normale Handys verkauft. Zudem bietet die steigende Anzahl von SIM-Karten zur automatisierten Datenkommunikation zwischen Geräten (Machine-to-Machine oder M2M) Potenzial für weiteres Wachstum.

Auch im Vergleich mit den Wettbewerbern stellt sich die Entwicklung für die E-Plus Gruppe positiv dar: Zum einen steigen die Teilnehmerzahlen bei den E-Netzen weiterhin stärker an als bei D-Netzen. Zum anderen verzeichnete E-Plus 2011 mit 2,3 Mio Neukunden die stärksten Kundengewinne aller Betreiber. Auch in Bezug auf die Nutzung von mobilem Breitbandinternet zeigt sich, dass E-Plus mit der HSPA-Aufrüstung seiner Netze den Markt richtig einschätzt: Während sich die Anzahl der regelmäßigen Nutzer von UMTS-Diensten nochmals stark erhöht hat, spielt die Nutzung von LTE keine signifikante Rolle.

Insgesamt bestätigt sich die Strategie, auf die Bedürfnisse der Kunden zu ernst zu nehmen. Die steigende Nachfrage nach Smartphones, die wachsende Popularität von Apps und mobilem Internetsurfen sowie der Wunsch nach Telefonaten ohne Zeitlimit machen Mobilfunk-Komplettangebote bei Kunden immer beliebter. In dieser Phase eines neuen Nutzungsverhaltens im Massenmarkt bietet die E-Plus Gruppe aus Verbrauchersicht mit Allnet-Flats für die volle Mobilfunkleistung die einfachste und sicherste Variante für den täglichen Gebrauch moderner Handys.